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Akkuschrauber Test, die Geschichte des Akkuschraubers

Historische Informationen zu dem Akkubohrschrauber

Der Beginn des Akkuschrauber liegt ca. im Jahre 1867, in welchem Jahr ein gewisser Emil Fein eine Werkstatt mit seinem Bruder eröffnete. Diese legte den Schwerpunkt auf „elektrische und physikalische Apparate“ und hatte ihren Sitz im schwäbischen Deutschland. Sie nannten das Unternehmen C. & E. Fein, welches heutzutage noch besteht.

bohren2Einige Jahre später (1873) startete ein weiterer Betrieb in der USA, speziell für handwerkliche Arbeiter. Dieser hieß ATLAS COPCO und fertigte Arbeitsgeräte für die Eisenbahnindustrie. Im Jahre 1886 trat ein nun wohlbekannter Herr namens Robert Bosch auf, der in Stuttgart eine Werkstatt für Feinmechanik und Elektrotechnik eröffnete. In diesem Betrieb wurde 1895 der erste handliche Bohrer mit einem elektrischen Antrieb herausgebracht. Fast zeitgleich fertigte das Unternehmen AEG auch eine elektrisch angetriebene Bohrmaschine, die jedoch den Vorteil der Beförderung bot. Wenige Jahre später brachten sie eine überarbeitete Maschine heraus, welche mobil war und über ein massives Metallgehäuse verfügte. Dieser Bohrschrauber wurde zu einem Bestseller unter den Werkzeugen. Auch das Unternehmen Fein entwickelte sich weiter, sodass im Jahre 1906 die 100.000ste Bohrmaschine hergestellt wurde. Somit wurden sie allmählich zu einem Spezialisten der Elektrowerkzeugherstellung. AEG stellte 1908 das erste Exemplar eines Bohrers mit dem sogenannten „Pistolengriff“ und 1912 das erste Exemplar mit einer Drehzahlregelung. Zwei Jahre später entwickelt das Unternehmen Fein eine Methode, um die Motor-Umdrehungen in Schlagbewegungen umwandeln zu können.
Im Jahre 1915 entstand die prominente Firma „Makita Electric“ in Japan.

 

 

Ein Stück Zeitgeschichte des Akkuschrauber

BohreraltDas Unternehmen Black & Decker erhielt 1917 die Patentierung des Pistolengriffs einer Bohrmaschine, welche einen Druckschalter enthielt. Auch heute noch wird dieser Griff bei Akkuschraubern verbaut. Der Markt der Bohrschrauber entwickelte sich stetig weiter. Im Jahre 1934 entwickelte das Metabo-Unternehmen eine innovative elektrisch geführte Bohrmaschine. AEG brachte 1936 einen Motor mit einer zweifachen Isolierung auf den Markt.
Für den Heimwerk-Bedarf wurde 1950 die 1.000.000ste Bohrmaschine der Firma Black & Decker gefertigt. Wie Jahre danach stellte Metabo für den japanischen Markt die Neuheit des Schnellspannbohrfutters für Bohrschrauber her. Nach langem „Schweigen“ des Unternehmens ATLAS COPCO produzierten sie 1954 die Innovation des Bohrers mit Druckluft. Darauf das Jahr folgte die Serienfertigung bei Metabo von Schlagbohrern. 1956 patentierte C. & E. Fein das Kunststoffgehäuse für handliche Bohrmaschinen. 1961 fertigten AEG professionelle Schlagbohrmaschinen in Serie. Vier Jahre später wurde diese mit zwei Gängen versehen. Metabo brachte 1969 die mit Elektronik versehene Regel-Automatik für handliche Bohrschrauber heraus. Die Optimierung der verschiedenen Funktionen erfolgte stetig. Auch im selben Jahr wurde die innovativste Entwicklung von Makita auf den Markt gebracht, nämlich einen Bohrschrauber, der Akkubetrieben war. Einige Jahre später (1978) brachte AEG einen völlig elektronischen Schlagbohrer heraus, der für die gesamte Entwicklung der Akkuschrauber maßgebend war. Fast zur selben Zeit erschien von der Firma Makita die Innovation Bohrschrauber mit integrierten Nickel-Kadium-Akku – der Akkuschrauber. Nach ca. 20 Jahren kam dann einen Akkuschrauber von Makita heraus, welcher mit einen Nickel-Hybrid-Akku versehen war – eine Neugeburt dieser Technologie. Im Jahre 2003 wurde der Bosch-Akkuschrauber zum meistverkauften Gerät, welche die Lithium-Ionen-Technologie enthielt. Makita verkaufte 2 Jahre später Akkuschrauber mit dieser Technologie. Bosch gab 2008 den so genannten „UNEO“ heraus, welcher zugleich „bohren, schrauben und hämmern“ konnte. An dieser Skizzierung wird die stetige Weiterentwicklung die Akkuschrauber deutlich.