Nutzung des Akkuschraubers – Vor- und Nachteile

Die Nutzung von Akkuschraubern bietet eine Reihe von Vorteilen:

test akkuschrauberIm Vergleich zu größeren und wuchtigeren Bohrmaschinen sind Akkuschrauber deutlich handlicher, leichter und meist auch günstiger. Dennoch sind diese sehr robust und sehr viel wendiger. Das wird am Beispiel von „Deckenarbeiten“ sehr deutlich, da man dabei das leichte Gewicht und die einfache Handhabung von Akkuschraubern zu schätzen weiß. Zudem fällt die elende Kabellage weg, da die Schrauber mit einen Akku betrieben werden, welches zur Zeit der Arbeit netzunabhängig ist. Somit können Arbeiten auch dort verrichtet werden, wo der Strom nicht zur Verfügung steht (Bspw. im Freien). Dadurch bietet ein Akkuschrauber sehr flexible Nutzungsmöglichkeiten. So sind Holz- und Stahlarbeiten gleichwertig zu verrichten. Auch werden Arbeiten zu „über Kopf“ möglich. Ein wichtiger Faktor ist der Akku. Denn wenn dieser hochwertig ist, kann er eine lange Zeit eingesetzt werden. Dennoch können Akkus in kürzester Zeit wieder aufgeladen werden. Vorteilhaft wären natürlich gleich mehrere Akkus, um noch flexibleres Arbeiten zu ermöglichen. Somit könnte ein Akku während der Arbeit genutzt und zeitgleich der andere Akku aufgeladen werden. Wenn die Akkus nicht in Gebrauch sind, ist die Entladung sehr gering bis gar nicht vorhanden. akkuschrauberverkauf.de

Ein weiterer Vorteil bei (einigen) Akkuschraubern ist die angebrachte Leuchteinheit. Diese ermöglicht das Handwerken an schlecht bedeuteten Gebieten.

Da eine Vielzahl der Akkuschrauber sehr kraftvoll und individuell einsetzbar sind, wird der Einsatz von klobigen Bohrmaschine schier überflüssig.

Funktionsbeschreibung eines Akkuschraubers im Test

akkuschrauber testFolgende Unterscheidung wird bei Akkuschrauber vorgenommen: „Schrauber und Bohrschrauber“. „Schrauber“ sind etwas langsamer und können keine Bohrarbeiten durchführen. Zudem besitzen sie die Aufnahmefunktion im „Innensechskant-Format“. Diese dient der Fixierung der dazugehörigen Bit’s. Ein „Bohrschrauber“ hingegen verfügt über ein Bohrfutter und eine Zweigang-Funktion. Dieses Zweiganggetriebe stellte zwei einzustellende Gänge zur Verfügung. Der erste Gang soll für das Schrauben genutzt werden und der zweite Gang für das Bohren. Die Unterscheidung beider Arten wird deutlich.

Der elektronisch angetriebene Motor beim „Schrauber“ wird durch eine Spindel angetrieben, welches direkt geschieht oder über ein vorhandenes Getriebe. Die Schraub-Verbindung sorgt für das Festhalten des Drehmoments. Etwas anders verhält es sich bei dem „Bohrschrauber“. Dabei sorgt ein Schlagwerk für die Antreibung des Arbeitsspindels, welche durch einen elektrischen Motor unterstützt wird. Dadurch ergibt sich eine höhere Kraftaufbringung des Drehmoments, welche jedoch für die Funktion des Bohrens notwendig ist.

Es werden zwei Anlauf-Arten unterschieden. Die eine wird durch die Betätigung des Schalters ins Rollen gebracht, die andere kommt in Bewegung, sobald der Kontakt von Schraube und Schraubenbit gegeben ist. Ein weiterer Schalter macht das Wechseln der Drehrichtung möglich. Damit wird nicht nur die Funktion des Hereindrehens von Schrauben gegeben, sondern auch die des Herausdrehens. akkuschrauberverkauf.de/akkuschrauber-test/

Zu Beachten sei bei Akkuschraubern, dass die übermäßige Beanspruchung zu Funktionseinschränkungen führen könnte, da bei maximaler Nutzung des Drehmoments durch Überschreitung des Höhepunkt eine Überhitzung droht. Damit wäre eine Reparatur, oder gar eine Neuanschaffung, von Nöten.

Akkuschrauber Test, die Geschichte des Akkuschraubers

Historische Informationen zu dem Akkubohrschrauber

Der Beginn des Akkuschrauber liegt ca. im Jahre 1867, in welchem Jahr ein gewisser Emil Fein eine Werkstatt mit seinem Bruder eröffnete. Diese legte den Schwerpunkt auf „elektrische und physikalische Apparate“ und hatte ihren Sitz im schwäbischen Deutschland. Sie nannten das Unternehmen C. & E. Fein, welches heutzutage noch besteht.

bohren2Einige Jahre später (1873) startete ein weiterer Betrieb in der USA, speziell für handwerkliche Arbeiter. Dieser hieß ATLAS COPCO und fertigte Arbeitsgeräte für die Eisenbahnindustrie. Im Jahre 1886 trat ein nun wohlbekannter Herr namens Robert Bosch auf, der in Stuttgart eine Werkstatt für Feinmechanik und Elektrotechnik eröffnete. In diesem Betrieb wurde 1895 der erste handliche Bohrer mit einem elektrischen Antrieb herausgebracht. Fast zeitgleich fertigte das Unternehmen AEG auch eine elektrisch angetriebene Bohrmaschine, die jedoch den Vorteil der Beförderung bot. Wenige Jahre später brachten sie eine überarbeitete Maschine heraus, welche mobil war und über ein massives Metallgehäuse verfügte. Dieser Bohrschrauber wurde zu einem Bestseller unter den Werkzeugen. Auch das Unternehmen Fein entwickelte sich weiter, sodass im Jahre 1906 die 100.000ste Bohrmaschine hergestellt wurde. Somit wurden sie allmählich zu einem Spezialisten der Elektrowerkzeugherstellung. AEG stellte 1908 das erste Exemplar eines Bohrers mit dem sogenannten „Pistolengriff“ und 1912 das erste Exemplar mit einer Drehzahlregelung. Zwei Jahre später entwickelt das Unternehmen Fein eine Methode, um die Motor-Umdrehungen in Schlagbewegungen umwandeln zu können.
Im Jahre 1915 entstand die prominente Firma „Makita Electric“ in Japan.

 

 

Ein Stück Zeitgeschichte des Akkuschrauber

BohreraltDas Unternehmen Black & Decker erhielt 1917 die Patentierung des Pistolengriffs einer Bohrmaschine, welche einen Druckschalter enthielt. Auch heute noch wird dieser Griff bei Akkuschraubern verbaut. Der Markt der Bohrschrauber entwickelte sich stetig weiter. Im Jahre 1934 entwickelte das Metabo-Unternehmen eine innovative elektrisch geführte Bohrmaschine. AEG brachte 1936 einen Motor mit einer zweifachen Isolierung auf den Markt.
Für den Heimwerk-Bedarf wurde 1950 die 1.000.000ste Bohrmaschine der Firma Black & Decker gefertigt. Wie Jahre danach stellte Metabo für den japanischen Markt die Neuheit des Schnellspannbohrfutters für Bohrschrauber her. Nach langem „Schweigen“ des Unternehmens ATLAS COPCO produzierten sie 1954 die Innovation des Bohrers mit Druckluft. Darauf das Jahr folgte die Serienfertigung bei Metabo von Schlagbohrern. 1956 patentierte C. & E. Fein das Kunststoffgehäuse für handliche Bohrmaschinen. 1961 fertigten AEG professionelle Schlagbohrmaschinen in Serie. Vier Jahre später wurde diese mit zwei Gängen versehen. Metabo brachte 1969 die mit Elektronik versehene Regel-Automatik für handliche Bohrschrauber heraus. Die Optimierung der verschiedenen Funktionen erfolgte stetig. Auch im selben Jahr wurde die innovativste Entwicklung von Makita auf den Markt gebracht, nämlich einen Bohrschrauber, der Akkubetrieben war. Einige Jahre später (1978) brachte AEG einen völlig elektronischen Schlagbohrer heraus, der für die gesamte Entwicklung der Akkuschrauber maßgebend war. Fast zur selben Zeit erschien von der Firma Makita die Innovation Bohrschrauber mit integrierten Nickel-Kadium-Akku – der Akkuschrauber. Nach ca. 20 Jahren kam dann einen Akkuschrauber von Makita heraus, welcher mit einen Nickel-Hybrid-Akku versehen war – eine Neugeburt dieser Technologie. Im Jahre 2003 wurde der Bosch-Akkuschrauber zum meistverkauften Gerät, welche die Lithium-Ionen-Technologie enthielt. Makita verkaufte 2 Jahre später Akkuschrauber mit dieser Technologie. Bosch gab 2008 den so genannten „UNEO“ heraus, welcher zugleich „bohren, schrauben und hämmern“ konnte. An dieser Skizzierung wird die stetige Weiterentwicklung die Akkuschrauber deutlich.